USC Erfolgsserie reißt gegen Essen

Montag, den 26. Februar 2018 um 06:43 Uhr

Braunschweiger begehen in den Endphasen zu viele Fehler


Trotz starker Leistung unterlegen: Die Volleyballer des USC Braunschweig verloren das Gastspiel beim VV Humann Essen mit 0:3. Dabei gingen die drei Sätze denkbar knapp aus.

Die Löwenstädter gingen mit der Empfehlung aus drei starken Spielen in die Partie. Dort traf das Weber-Team allerdings auf einen Gegner, der in den letzten vier direkten Aufeinandertreffen nicht zu knacken war. „Essen ist ein sehr abwehrstarkes Team. Das hat uns nie besonders gelegen“, wusste Trainer Weber.

Und die Westfalen sollten ihrer Linie treu bleiben: Ein ums andere Mal ergatterten sie sich auch harte Angriffsbälle und überzeugten beim Gegenangriff. Weber hatte seinerseits mit neuer Libero-Taktik vorgesorgt und die eigene Verteidigung gefestigt, indem Nils Schnalke nur in der Abwehr eingesetzt wurde. So sollten letztlich in jedem Satz Kleinigkeiten den Ausschlag geben. „In einem Satz waren es zu viele Aufschlagfehler. Dann haben wir in der entscheidenden Phase auch mal direkte Annahmefehler gemacht“, berichtete der Trainer. 24:26 und 22:25 aus Braunschweiger Sicht dokumentieren eine Partie auf Augenhöhe.

Im dritten Spielabschnitt brachte die Mannschaft dann eine dem Trainer bis heute unerklärliche falsche Aufstellung durcheinander: „Der Anschreiber hat auf eine angeblich fehlerhafte Rotationsreihenfolge hingewiesen, obwohl zu Beginn alles gestimmt hat.“ Die darauf hin einsetzende Verwirrung verkrafteten die Gastgeber besser und siegten 25:23, nachdem ein Braunschweiger Angriff im Block landete.

Trainer Weber zeigte sich dennoch zufrieden, haderte aber mit den kleinen Fehlern in der Crunch-Time, die große Wirkung hinterließen: „Das macht bei zwei gleichwertigen Teams eben den Unterschied aus und entscheidet über Sieg und Niederlage.“

Die Löwenstädter stehen nun vor einer dreiwöchigen Durststrecke. Pokalwochenende und Jugendmeisterschaften bescheren ihnen spielfreie Zeit. Erster Gegner daheim ist dann der SV Warnemünde, der mitten im Abstiegsstrudel steckt. Der USC hingegen kann mit einem Sieg den Klassenerhalt endgültig sicherstellen.

 

Brisantes Derby für Braunschweig

Mittwoch, den 14. März 2018 um 06:17 Uhr

Volleyballer wollen gegen Warnemünde den Klassenerhalt klar machen


Brisante Begegnung: Die Bundesliga-Volleyballer des USC Braunschweig treffen am Sonntag in der Tunica-Halle auf den SV Warnemünde. Für beide Teams geht es um den Klassenerhalt – allerdings aus völlig unterschiedlicher Perspektive.

Während die Gastgeber vom USC Braunschweig mit einem komfortablen Punktekonto in die Partie gehen, steht Widersacher Warnemünde mit dem Rücken zur Wand. Das Team von der Ostsee braucht jeden Punkt – und das beschert Braunschweiger Volleyball-Fans ein Match mit viel Spannung auf beiden Seiten des Netzes.

„Wir können am Sonntag alles klar machen“, schaut Trainer Weber optimistisch aufs Wochenende. Sein Team hat derzeit 12 Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz – bei noch vier ausstehenden Spielen. Allerdings hat der Tabellenvorletzte aus Delbrück ein Spiel weniger.

Warnemündes Punktekonto weist hingegen 11 Punkte weniger auf, als das der Hausherren. Damit reicht dem USC ein Sieg, um den Klassenerhalt endgültig unter Dach und Fach zu bringen.

Die Braunschweiger bestreiten die Begegnung gegen den Aufsteiger in Bestbesetzung. Trainer Weber hat die drei Wochen spielfreie Zeit genutzt, um die Spieler auch Verletzungen auskurieren zu lassen. Dazu wurde weiter an der Feldabwehr gearbeitet, in der die Löwenstädter in dieser Saison immer mal wieder durchwachsene Leistungen ablieferten. „Gegen Warnemünde waren wir im Hinspiel in diesem Spielelement aber sehr erfolgreich“, erinnert sich Markus Weber. Wie im Übrigen auch insgesamt, siegte sein Team am der Ostseeküste doch klar mit 3:0 und geriet lediglich im dritten Satz in Gefahr.

Spielbeginn für die Partie am Sonntag in der Tunica-Halle ist um 15:30 Uhr.

Aktualisiert ( Montag, den 19. März 2018 um 06:07 Uhr )
 

USC Volleyballer punkten in Brandenburg

Samstag, den 17. Februar 2018 um 23:31 Uhr

3:2 Sieg gegen Lindow-Gransee – Libero-Taktik trägt zum Erfolg bei


Überraschungssieg: Der USC Braunschweig gewinnt gegen den hoch gehandelten SV Lindow-Gransee in der Volleyball-Bundesliga mit 3:2.

Die Vorzeichen standen nicht gerade gut für den USC. Neben Hannes Gottschall musste mit Marvin Koch grippegeschwächt auch ein zweiter Außenangreifer passen. Dazu gesellte sich Moritz Angele, dessen Leistenprobleme einen Einsatz fraglich werden ließ.

Und das alles ausgerechnet gegen den SV Lindow-Gransee, der vor Kurzem noch gegen Top-Favorit Mitteldeutschland für Furore gesorgt hatte. Dazu hatten die Brandenburger am Abend zuvor Tabellenführer Berlin ein Bein gestellt und 3:2 gesiegt.

Alle Vorzeichen erwiesen sich auf dem Feld dann allerdings als nicht viel wert: Braunschweig brillierte mit starken Aufschlägen und ließ die Brandenburger so kaum zur Entfaltung kommen. Die Gastgeber konnte lediglich im ersten Satz glänzen (25:20) und schienen sich von da an schon etwas in Sicherheit zu wiegen. Doch Braunschweig schlug zurück, holte Satz zwei deutlich mit 25:17 und erkämpfte sich mit 27:25 auch Durchgang drei – nach 10:16 Rückstand.

Die Gastgeber gaben sich noch nicht geschlagen und spielten ihre Blockstärke in Satz drei aus. Dieser ging mit 25:23 an Lindow. Die Aufschläge sollten im Anschluss wieder den Unterschied ausmachen. Braunschweig servierte, wie das Trainerteam es schon lange gefordert hatte. Die Folge: 15:9, klare Sache für die Gäste.

Einen großen Anteil am Überraschungserfolg der Löwenstädter hatten die beiden Liberos Simon Kraftschick und Nils Schnalke. Die wurden getrennt für Aufgaben in Annahme und Abwehr eingesetzt, was laut Trainer Weber das Spiel der Braunschweiger spürbar belebte. Schöner Erfolg auch für Hendrik Ahlborn, der zuletzt wenig Spielanteile hatte. Das Braunschweiger Eigengewächs wurde zum wertvollsten Spieler (MVP) seines Teams gewählt.

Aktualisiert ( Samstag, den 17. Februar 2018 um 23:34 Uhr )
 

USC überzeugt gegen Bitterfeld und Berlin

Sonntag, den 11. Februar 2018 um 19:20 Uhr

Braunschweiger Volleyballer mit großem Schritt Richtung Klassenverbleib


Ein klarer Sieg, eine Niederlage nach großem Kampf, so lautete die Bilanz des USC Braunschweig am Doppelspieltag. Dem 3:0 gegen den VC Bitterfeld-Wolfen folgte am Sonntag ein 0:3 gegen Tabellenführer Berlin.

Nach drei bitteren Niederlagen in Folge brannten die Braunschweiger auf Wiedergutmachung. Und das gelang dem Team von Markus Weber eindrucksvoll. Im Spiel gegen Favoritenschreck Bitterfeld glückte den Löwenstädtern nahezu alles, was der Match-Plan vorsah: Die Aufschläge zeigten Wirkung, die Schnellangreifer des USC tauchten immer gefährlich vor den groß gewachsenen Blockspielern der Gäste auf. Die beschränkten sich nur im zweiten Durchgang auf nennenswerten Widerstand. Beim 29:27 mussten die Braunschweiger zwei Satzbälle abwehren, taten das bravourös und ließen sich den Sieg in Satz drei nicht mehr nehmen.

Damit festigten die Gastgeber Rang neun in der Tabelle mit nunmehr 12 Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz bei noch sechs ausstehenden Spielen. Die Gewissheit, einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt getan zu haben, schien die Braunschweiger gegen Klassenprimus Berlin zu beflügeln. „Wir haben sehr gut dagegen gehalten“, lobte Trainer Weber, trotz der 0:3 Niederlage. Höhepunkt auch hier Satz zwei, wo das Publikum beim 25:27 zahlreiche lange Ballwechsel beobachten durfte und begeistert mitging. Die Berliner, allesamt Spieler des Jahrgangs 1999 und mit Gardemaß ausgestattet, beeindruckten mit harten Angriffen von den Außenpositionen. Braunschweig bekam diesen Druck im Laufe des Spiels immer besser in den Griff, so dass die Kontrahenten kaum Luft holen konnten. Verkehrte Welt, dass ausgerechnet den Gastgebern am Ende von Satz drei die Puste ausging und sich in der Endphase beim 20:25 viele Fehler einschlichen.

„Wenn wir immer so spielen würden, könnten wir uns deutlich weiter oben eingruppieren“, bedauerten die Trainer. Gegen Lindow-Gransee am kommenden Wochenende will das Weber-Team den Aufwärtstrend weiter nutzen.

 

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